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	<title>Olympische Spiele &#8211; Jörn König</title>
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	<description>Ihr Abgeordneter in Berlin</description>
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	<title>Olympische Spiele &#8211; Jörn König</title>
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	<item>
		<title>Auszahlung einer lebenslangen Versorgung ab dem 40. Lebensjahr für Olympiasieger, Paralympics Sieger und Medaillengewinner für olympische und paralympische Sommer- und Winterspiele anlässlich der Olympischen Spiele in Paris 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn König]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Antragder Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujokund der Fraktion der AfD Der Deutsche Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Sport auf Weltklasseniveau fordert viele Entbehrungen. So absolvieren Leistungssportler[1] bis zu 15 Trainingseinheiten in der Woche; 20 Stunden Training sind fast Mindeststandard, z.B. sind in Ausdauersportarten deutlich höhere Stundenzahlen die&#8230;&#160;<a href="https://joernkoenig.de/auszahlung-einer-lebenslangen-versorgung-ab-dem-40-lebensjahr-fuer-olympiasieger-paralympics-sieger-und-medaillengewinner-fuer-olympische-und-paralympische-sommer-und-winterspiele-anlaesslich-der-o/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Auszahlung einer lebenslangen Versorgung ab dem 40. Lebensjahr für Olympiasieger, Paralympics Sieger und Medaillengewinner für olympische und paralympische Sommer- und Winterspiele anlässlich der Olympischen Spiele in Paris 2024</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Antrag</strong><br><strong>der Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujokund der Fraktion der AfD</strong></h3>



<p>Der Deutsche Bundestag wolle beschließen:</p>



<p>I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:</p>



<p>Sport auf Weltklasseniveau fordert viele Entbehrungen. So absolvieren Leistungssportler<a href="#_ftn1" id="_ftnref1">[1]</a> bis zu 15 Trainingseinheiten in der Woche; 20 Stunden Training sind fast Mindeststandard, z.B. sind in Ausdauersportarten deutlich höhere Stundenzahlen die Regel. Ein hoher zeitlicher Aufwand für das Training, dazu die Fahrten zum Training und den Wettkämpfen, physiotherapeutische bzw. ärztliche Betreuung, Materialpflege und Trainingsanalyse bestimmen den Alltag eines Spitzensportlers. Höhepunkt ist die Teilnahme an den Olympischen bzw. Paralympischen Spielen mit dem Ziel eine Olympia-Medaille zu gewinnen. Für eine Goldmedaille erhält der Sportler eine Prämie in Höhe von 20.000, &#8211; Euro; für Silber und Bronze gibt es 15.000, &#8211; Euro bzw. 10.000, &#8211; Euro. Honoriert wird jeweils der größte Erfolg, unabhängig von der Anzahl der gewonnen Medaillen (<a href="https://www.sporthilfe.de/ueber-uns/medien/pressemitteilungen/tokio-2020-rund-135-millionen-euro-praemien-fuer-olympia-starterinnen">https://www.sporthilfe.de/ueber-uns/medien/pressemitteilungen/tokio-2020-rund-135-millionen-euro-praemien-fuer-olympia-starterinnen</a> Pressemitteilung v. 08.08.2021 abgerufen am 30.03.2022). Ausbezahlt wird die Prämie erst ein Jahr nach den Olympischen bzw. Paralympischen Spielen über einen Zeitraum von zwölf Monaten durch die Deutsche Sporthilfe. Im Vergleich zu anderen Nationen sind die Prämien für die erworbenen Medaillen eher gering. Das wird schon seit langem von den Sportlern kritisiert (<a href="https://www.welt.de/sport/olympia/article157625587/Ex-Schwimmer-rechnet-mit-deutschem-Sportsystem-ab.html">https://www.welt.de/sport/olympia/article157625587/Ex-Schwimmer-rechnet-mit-deutschem-Sportsystem-ab.html</a>; https://www.sport.de/news/ne4552535/olympia-2021&#8211;peinlich-so-wenig-ist-eine-deutsche-goldmedaille-wert/ ), die in der im Verhältnis niedrigen Summe auch eine fehlende Wertschätzung und Anerkennung ihrer Leistung sehen.</p>



<p>Trotz Medaillengewinn ist die Zukunft auch für erfolgreiche Olympioniken oft ungewiss. Während ihrer aktiven Zeit erhalten sie im Rahmen der Spitzensportförderung eine Förderung durch die Deutsche Sporthilfe, die maximal als Nachaktiven-Förderung bis zu einem Betrag in Höhe von 500,- Euro drei Jahre über das Ende hinaus erfolgt (<a href="https://www.sporthilfe.de/athletenfoerderung/foerderkonzept">https://www.sporthilfe.de/athletenfoerderung/foerderkonzept</a>). Seit dem Jahr 2020 wurde die Sporthilfe um einen wichtigen Baustein „Altersvorsorge“ erweitert, für den sie einen Zuschuss bekommen. So sollen die finanziellen Nachteile ausgeglichen werden, die aus einem verzögerten Berufseinstieg erwachsen. Dieser Zuschuss wird aber lediglich während der aktiven Kaderzugehörigkeit gewährt.</p>



<p>Wer Leistungssport betreibt, muss auf sein Ziel fokussiert sein und ordnet seine Karriere im Spitzensport dem Einstieg ins Berufsleben unter. Zwischen dem achtzehnten und fünfundzwanzigsten Lebensjahr sind Sportler in den meisten Sportarten auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Leistung. Das ist aber auch die Zeit, in denen sie die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen. Wer neben dem Leistungssport studiert oder eine Ausbildung beginnt, muss mit längeren Ausbildungs- oder Studienzeiten rechnen, verbunden mit einem deutlich späteren Berufseinstieg als andere im gleichen Alter. Zahlreiche vielversprechende Talente beenden deshalb nach dem Abitur bzw. Schulabschluss und vor dem Studium oder der Ausbildung ihre sportliche Karriere, weil sie sich die Doppelbelastung nicht zutrauen und eher auf die Zeit danach setzen.</p>



<p>Wer sich für den Spitzensport entscheidet, verzichtet insofern freiwillig mehrere Jahre auf den Einstieg ins Berufsleben und somit auch auf einen Teil seiner Rente. Der Sportler tut das für sich, aber auch für seine Heimat Deutschland.</p>



<p>Eine lebenslange Versorgung für Olympiasieger, Paralympics Sieger und Medaillengewinner bedeutet nicht nur eine gesellschaftliche Wertschätzung, sondern bietet insbesondere eine finanzielle Sicherheit.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Wir verwenden in diesem Antrag das generische Maskulinum.</p>



<p>II. Der Deutsche Bundestag fordert daher die Bundesregierung auf,</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>die Deutsche Sporthilfe aufzufordern, Olympiasiegern, Paralympics Siegern und Medaillengewinnern für olympische und paralympischen Sommer- und Winterspiele anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris eine lebenslange Versorgung ab dem 40. Lebensjahr auszuzahlen, die sich nach §31 Bundesversorgungsgesetz (BVG) richtet;</li>



<li>sowie jährlich die voraussichtlich dafür notwendigen Mittel basierend auf dem Medaillenspiegel der jeweils letzten Olympischen und Paralympischen Spiele bereit zu stellen und der Deutschen Sporthilfe zur Verfügung zu stellen.</li>
</ol>



<p>Berlin, den 8. April 2022</p>



<p><strong>Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Begründung</h4>



<p>In Polen bekommt jeder Medaillengewinner &#8211; neben einer Prämie in Höhe von 50.000, &#8211; Euro für Gold &#8211; ab seinem 40. Lebensjahr eine lebenslange, steuerfreie Rente. Die Höhe wird jährlich auf Basis des Grundbetrags für Beamtenkorps, multipliziert mit 1,4, ermittelt (<a href="https://pl.wikipedia.org/wiki/Emerytura_olimpijska">https://pl.wikipedia.org/wiki/Emerytura_olimpijska</a>). Das sind zurzeit (30.03.2022) 3657 PLN bzw. 777,83 Euro (Umrechnungskurs vom 28.03.2022) bei einem durchschnittlichen Einkommen von umgerechnet 1.000, &#8211; Euro (<a href="https://polenjournal.de/wirtschaft/4207-wie-viel-hat-man-2020-in-polen-verdient">https://polenjournal.de/wirtschaft/4207-wie-viel-hat-man-2020-in-polen-verdient</a>).</p>



<p>Im Gegensatz zu den polnischen erhalten die deutschen Medaillengewinner eine Prämie, die seit 2014 nicht erhöht wurde. Die Deutsche Sporthilfe sieht in der Zahlung der Olympia-Prämien nicht ihre Kernaufgabe und weist Forderungen nach einer Anhebung zurück. „Es ist nicht unsere Aufgabe, weil wir die dauerhafte Förderung, also die Unterstützung des Wegs zum Erfolg als unsere Mission definiert haben“ – so der Vorstandsvorsitzende Thomas Berlemann. Er führt weiter aus, „unsere Mission ist nicht ausschließlich, Erfolg zu belohnen, sondern kontinuierlich Athleten zu entwickeln und sicher zu stellen, dass sie erfolgreich sein können und am Endes vielleicht in unserer „Hall of Fame“ landen“ (<a href="https://www.allgaeuer-zeitung.de/sport/sporthilfe-plant-keine-erhoehung-der-olympia-praemien_arid-312361">https://www.allgaeuer-zeitung.de/sport/sporthilfe-plant-keine-erhoehung-der-olympia-praemien_arid-312361</a>).&nbsp;</p>



<p>Mehrfach gestellte Anträge der AfD auf Anhebung der Prämien wurden von den Fraktionen der CDU/CSU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und DIE LINKE ebenfalls abgelehnt (Antrag „Angemessene Prämien für Olympiasieger, Paralympics Sieger, Medaillengewinner und Platzierte für Tokio 2021“ Drs. 19/19161; Antrag „Erhöhung der Prämien für Olympiasieger, Paralympics Sieger, Medaillengewinner und Platzierte ab den Olympischen und Paralympischen Sommer- und Winterspielen Peking 2022 und Paris 2024“ Drs. 20/194). In den Beschlussempfehlungen (Drs. 19/20765 vom 02.07.2021 und Drs. 20/523 vom 26.01.2022) wurde erklärt, dass „eine einseitige Fokussierung auf Medaillengewinne bei Olympischen Spielen Fehlanreize setze, es vielmehr entscheidend sei, die Athleten während ihrer gesamten Laufbahn bestmöglich finanziell zu fördern“.</p>



<p>„Eine Medaille ist nicht vier Jahre Arbeit, sie ist ein halbes Leben“ – so der Ruderer Richard Schmidt (<a href="https://www.zeit.de/sport/2019-01/olympiasieger-gehalt-spitzensport-studie/komplettansicht">https://www.zeit.de/sport/2019-01/olympiasieger-gehalt-spitzensport-studie/komplettansicht</a>).</p>



<p>Spitzensportler investieren viel. Damit sie sich ganz auf ihre sportliche Karriere konzentrieren können, ohne sich um ihren Lebensunterhalt sorgen zu müssen, erhalten sie im Rahmen der Spitzensportförderung eine Förderung durch die deutsche Sporthilfe. Das Förderkonzept gliedert sich in vier Stufen (Basis-Förderung, Top-Team Future, Top-Team und Nachaktiven-Förderung) und richtet sich an der sportlichen Leistung und der internationalen Perspektive aus. Um die Lücke zwischen Spitzensport und Eintritt in den Beruf zu schließen, erhalten die Kaderathleten zusätzlich einen monatlichen Betrag für die Altersvorsorge – allerdings nur während ihrer Zeit als Kaderathlet. Danach gibt es im besten Fall eine Nachaktiven-Förderung in einer Höhe bis zu 500, &#8211; Euro pro Monat für maximal drei Jahre (<a href="https://www.sporthilfe.de/athletenfoerderung/foerderkonzept">https://www.sporthilfe.de/athletenfoerderung/foerderkonzept</a>). Für viele ist die Förderung oftmals die Existenzgrundlage; sparen für das Alter ist da nicht möglich.</p>



<p>Obwohl sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bemüht, mit Förderprogrammen eine duale Karriere der Kaderangehörigen zu begünstigen, ist die Verbindung von Spitzensport und beruflicher Karriere schwierig. Die Auswahl des Studienfachs oder der Ausbildung ist oft verbunden mit der Nähe zu einem Olympischen Stützpunkt, die Studien- und Ausbildungszeiten verlängern sich und der Berufseinstieg erfolgt sehr viel später.</p>



<p>Einer Studie aus dem Jahr 2019 zufolge verlieren Spitzensportler im Alter zwischen 18 und 30 Jahren ein Bruttoeinkommen von durchschnittliche 58.000, &#8211; Euro. Nimmt man den späten Berufseinstieg und die fehlende Einzahlung in die Altersvorsorge noch dazu, sind es eher 80.000, &#8211; Euro – so Prof. Christoph Breuer von der DSHS Köln (<a href="https://www.zeit.de/sport/2019-01/olympiasieger-gehalt-spitzensport-studie/komplettansicht">https://www.zeit.de/sport/2019-01/olympiasieger-gehalt-spitzensport-studie/komplettansicht</a>). Diese Beträge sind in den vergangenen Jahren eher noch gestiegen. Noch immer ist häufigster Abbruchgrund, dass die berufliche Laufbahn der sportlichen Karriere vorgezogen wird. Auf diese Weise gehen dem Spitzensport einige hoffnungsvolle Talente verloren.</p>



<p>Die Athleten-Förderung ist wichtig und notwendig. Allerdings beschränkt sich diese nur auf die aktive Zeit; danach ist der ehemalige Leistungssportler „auf sich allein gestellt“. Das ist aus unserer Sicht zu kurzfristig gedacht. Leistung und Auftreten deutscher Spitzensportler tragen zum Ansehen Deutschlands in aller Welt bei. Da ist es mehr als angemessen, dass Top-Leistungssportler, deren Leistung zu einem Medaillengewinn führt, mehr als eine Prämie erhalten.</p>



<p>Viele deutsche Spitzensportler, die nicht genug verdienen konnten und zudem erst sehr spät ihre Ausbildung bzw. das Studium begonnen haben, stehen nach ihrer Karriere vor einer ungewissen Zukunft. Nicht davon betroffen sind die Spitzensportler, die offiziell beim Zoll, Polizei oder Bundeswehr angestellt sind und nach Ende der Karriere nahtlos in den entsprechenden Dienst übergehen. Allerdings ist die überwiegende Zahl der Spitzenathleten nicht in derartigen Angestelltenverhältnissen.</p>



<p>Bei den Olympischen Spielen in Tokio war das Team Deutschland insgesamt mit 434 Athletinnen und Athleten vertreten, davon kamen 154 aus der Sportförderungsgruppe der Bundeswehr (<a href="https://www.bundeswehr.de/de/ueber-die-bundeswehr/sport-in-der-bundeswehr/veranstaltungen/olympia-tokio-2020">https://www.bundeswehr.de/de/ueber-die-bundeswehr/sport-in-der-bundeswehr/veranstaltungen/olympia-tokio-2020</a>) und 20 von der Bundespolizei ((<a href="https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/02Sportmeldungen/2021/210809_Tokio2020.html?nn=5931640">https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/02Sportmeldungen/2021/210809_Tokio2020.html?nn=5931640</a>). Bei den Paralympischen Spielen nahmen von den 134 nominierten Athletinnen und Athleten 18 Sportlerinnen und Sportler sowie 2 Sportsoldaten und ein Auszubildender teil, die durch die Bundeswehr gefördert wurden. Insgesamt waren es sowohl bei den Olympischen als auch bei den Paralympischen Spielen weniger als 50% der Athleten.</p>



<p>Neben den finanziellen Aspekten kritisieren die Athleten vermehrt, die immer gering werdende Wertschätzung ihnen und ihrer Leistung gegenüber. So sagt die die ehemalige deutsche Schwimmerin und mehrfache Olympiasiegerin Britta Steffen: „Die Wertigkeit des Leistungssports nimmt in der Gesellschaft immer weiter ab. In den 1990er und früheren 2000er Jahren war Olympia noch ein Event. Heutzutage wird der Leistungssport und was die Athleten dort schaffen nicht mehr so wertgeschätzt. Viele Leute sehen nicht, was die Athleten für ihren Sport alles auf sich nehmen, meckern dann aber, wenn die sportliche Leistung einmal nicht stimmt (<a href="https://taz.de/Britta-Steffen-ueber-ihre-neue-Karriere/!5800771/)">https://taz.de/Britta-Steffen-ueber-ihre-neue-Karriere/!5800771/)</a>“. Im Rahmen der Anhörung des Sportausschusses am 06.04. berichtet die Rollstuhlbasketballerin und Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft Mareike Miller, dass selbst die eigene Familie nicht versteht, warum man das Training einer Geburtstagsfeier vorzieht“. Nach einer Studie unter Olympia-Athleten 2021 fehlt fast der Hälfte der Befragten (44%) die Wertschätzung der Gesellschaft und sogar mehr als zwei Drittel (69%) fühlten sich von der Politik nicht wertgeschätzt (<a href="https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/studie-nach-olympia-bilanz-es-fehlt-am-wichtigsten-im-spitzensport-17637279.html">https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/studie-nach-olympia-bilanz-es-fehlt-am-wichtigsten-im-spitzensport-17637279.html</a>).</p>



<p>Diese insgesamt negative Entwicklung veranlasst sicherlich einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente, keinen Spitzensport zu betreiben. Will man in Zukunft wieder auf den vorderen Medaillenrängen vertreten sein, muss sich das ändern. Geht es um mehr Geld für Olympiasieger, wird vielfach davor gewarnt, dass man damit Fehlanreize setzt. Die Aussicht auf eine lebenslange Versorgung setzt nach unserer Meinung keine Fehlanreize, sondern ist eher für viele Leistungssportler ein Anreiz weiterzumachen und nicht die sportliche Karriere vorzeitig zu beenden.</p>



<p>Insofern fordern wir für Olympiasieger, Paralympics Sieger und Medaillengewinner eine monatliche Versorgung ab dem 40. Lebensjahr.  Als Bezugnahme der Berechnung bietet sich § 31 Bundesversorgungsgesetz (BVG) an, da der Betrag über die KOV-Anpassungsverordnung jährlich zum 01. Juli angepasst und damit zum gleichen Zeitpunkt wie die gesetzlichen Renten dynamisiert wird. Danach würde die Versorgung per 01.07.2022 854,- Euro betragen.</p>



<p>Die Versorgung für die Sportler ist zu 100% aus Steuern zu finanzieren.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/058/2005816.pdf">Zum Antrag</a></div>
</div>
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			</item>
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		<title>Königsbrief Nr. 82</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn König]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 15:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Königsbrief]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
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		<category><![CDATA[Demographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Migrationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Olympische Spiele in Deutschland – Es wird mal wieder Zeit
2. Wir brauchen mehr Kinder
3. Regierung missbraucht das Jahressteuergesetz
4. Einwanderungsland oder Auswanderungsland – Eine Frage der Perspektive]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:26% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="796" height="1024" src="http://koenig-bundestag.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-796x1024.png" alt="" class="wp-image-968 size-full" srcset="https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-796x1024.png 796w, https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-233x300.png 233w, https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-117x150.png 117w, https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-768x988.png 768w, https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig-1194x1536.png 1194w, https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/03/Lieblingsbild-Joern-Koenig.png 1203w" sizes="(max-width: 796px) 100vw, 796px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h3 class="wp-block-heading">Inhalt</h3>



<ol class="wp-block-list"><li>Olympische Spiele in Deutschland – Es wird mal wieder Zeit</li><li>Wir brauchen mehr Kinder</li><li>Regierung missbraucht das Jahressteuergesetz</li><li>Einwanderungsland oder Auswanderungsland – Eine Frage der Perspektive</li><li>Drucksachen der AfD-Fraktion</li></ol>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Olympische Spiele in Deutschland – Es wird mal wieder Zeit</strong></h3>



<p>Diese Sitzungswoche war buchstäblich die Woche des Sports im Deutschen Bundestag. Die AfD hat 2 Olympiaanträge eingebracht und die Union ist mit zwei weiteren Sportanträgen ins Rennen gegangen. Bei den Regierungen der letzten Jahrzehnte kann eine sträfliche Vernachlässigung des Sports erkennen: Sie trägt rein gar nichts dazu bei. Keine Anträge, keine Vorschläge, nichts.</p>



<p>Deutschland war einst eine Sportnation von Weltrang. Aber nach 25 Jahren Politikversagen ist vom einstigen Glanz wenig übrig. Wie auch? Spitzensportler sind kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von viel Schweiß, Arbeit und eben auch von einer guten Struktur. Heutzutage wird in der Politik aber nicht mehr mit Ergebnissen gepunktet, sondern man kündigt nur noch großspurig an. Statt den Sport institutionell effektiv zu fördern und Talente, insbesondere aus der Mittelschicht, früh zu erkennen, werden in Deutschland hier und da mal eine Million für eine sogenannte -Expertise Strategie Sportgroßveranstaltungen- ausgegeben.<br>Die AfD fordert in ihren Anträgen die Bundesregierung also ausdrücklich auf, jede ernst zu nehmende Bewerbung einer deutschen Stadt für Olympische Sommer- und Winterspiele politisch und organisatorisch in vollem Umfang zu unterstützen.</p>



<p>Jörn König erklärt: „Olympische Spiele sind das größte universale und großartigste Sportereignis weltweit. Deutschland hat seit 1972, den Sommerspielen in München, aber keine Spiele mehr ausgerichtet. Schuld daran ist eben insbesondere diese grottenschlechte Sportpolitik in Deutschland, die in den letzten 25 Jahren einfach geschlafen hat. Die Olympischen Spiele nach Deutschland zu holen wäre mal ein echter Wurf und würde wirklich mal was für unsere Sportlandschaft tun. Dafür steht die AfD halt: Anpacken wo die Regierung versagt.“</p>



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</div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Wir brauchen mehr Kinder</strong></h3>



<p>Die Deutschen haben verlernt, Kinder zu bekommen. Die Geburtenrate in Deutschland ist auf einem anhaltend schlechten Niveau. Rund 58 Prozent der Deutschen geben an, dass Kinder einen zu großen Kostenfaktor darstellen, 48 Prozent sehen Vereinbarkeitsprobleme mit der Karriere.<br>Es ist eigentlich ganz einfach:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>In einer Agrargesellschaft sind Kinder die Altersversorgung</li><li>In einer industriellen Eigentumsgesellschaft mit arbeitsteiliger Lohnarbeit sind Kinder für den Erwerb von Eigentum und Geld eher hinderlich, da für Kinder Geld, Zeit und andere Ressourcen aufgebracht werden müssen.</li><li>Wenn diese Gesellschaft ein Sozialstaat mit Rentenversicherung ist, sind Kinder:<br><br>&#8211; Eine Einkommensquelle für die transferabhängige Unterschicht<br>&#8211; Ein finanzielles RIsiko für die Mittelschicht<br>&#8211; Kein Problem für die Oberschicht</li></ul>



<p>Die AfD-Bundestagsfraktion hat daher einen sehr wichtigen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der arbeitende Familien mit bis zu drei Kindern steuerlich besserstellen sollen als Singles oder kinderlose Paare.</p>



<p>Jörn König meint: „Während die Bundesregierung mit aller Kraft versucht all unsere Probleme mit Einwanderung zu lösen und dabei nur noch mehr Probleme verursacht, haben wir eine echte Lösung für dieses große Problem. Es kann nicht sein, dass sich unsere Gesellschaft in eine Richtung entwickelt und Kinder für so viele Menschen eine nicht zu stemmende Belastung darstellt, dass wir stattdessen lieber das Land eingewanderten Völkern überlassen. Die propagierte Lösung der alten Parteien besteht darin, einfach weiter alle reinzulassen und dann zu hoffen, dass die benötigten Fachkräfte unter den massenhaft Zugewanderten sind. Aber ich muss hier mal klar sagen, dass eine solche Politik einfach nur parasitär ist. Wir nehmen anderen Ländern -angeblich- Fachkräfte weg, um sie aus egoistischen Motiven zu uns zu holen. Diese Politik stimmt vorne und hinten nicht und daher tun wir hier im Bundestag alles dafür, dass die Deutschen wieder mehr Kinder bekommen.“</p>



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</div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Regierung missbraucht das Jahressteuergesetz</strong></h3>



<p>Die Erarbeitung des Jahressteuergesetzes war ein neuerlicher Tiefpunkt des deutschen Parlamentarismus. Die Ampel hat den Skandal der Großen Koalition aus dem Jahr 2019 noch einmal getoppt und ganze 32 Änderungsanträge erst Stunden vor der Ausschusssitzung an die Abgeordneten. Der letzte sogar erst 2 Minuten vorher.</p>



<p>Das Jahressteuergesetz ist historisch gewachsen und immer ein kleinerer oder größerer Rundumschlag, meist mit Anpassungen aufgrund von Recht und Rechtsprechung und Vereinfachung von Besteuerungsverfahren. Doch auch hier wollte sich die Ampel keine Möglichkeit entgehen lassen, den Parlamentarismus und die Demokratie zu beschädigen.</p>



<p>Neben dem verfahrenstechnisch absolut inakzeptablen Vorgehen schummelt die Koalition auch kurz vor knapp noch eine satte Übergewinnsteuer in das Gesetz und tarnt sie als EU-Energiekrisenbeitrag.</p>



<p>Da auch mehrere sinnvolle Aspekte wie Regelungen zum häuslichen Arbeitszimmer, Altersvorsorgeaufwendungen und einem Grundrentenzuschlag enthalten sind, hat die AfD-Fraktion sich bei der Abstimmung zu dem Gesetz enthalten. Die überaus deutliche Kritik musste sich die Koalition von der AfD aber gefallen lassen.</p>



<p>Jörn König dazu: „Auf diese Ampel ist wirklich kein Verlass. Man verpasst die absolut notwendige Unterstützung des Mittelstandes nahezu komplett und lässt auch mal wieder die Landwirte baden gehen, indem man ihnen ein erst kürzlich geschaffenes Instrument der Tarifglättung wieder wegnimmt. Es wäre ein wichtiges Signal gewesen, diese Glättung zu verlängern. Und der Höhepunkt ist die Einführung einer Übergewinnsteuer in einem Hau-Ruck-Verfahren. In der öffentlichen Anhörung hat sogar ein ehemaliger Vorsitzender Richter des Bundesfinanzhofes dieses Verfahren komplett zerpflückt. Sogar der wissenschaftliche Beirat im Bundesministerium der Finanzen hat dringend davon abgeraten. Wir sehen also mal wieder, wie die Ampel tickt: Unser System muss radikal verändert werden und da wird auch nicht vor völlig untauglichen Krisenbeseitigungsmaßnahmen halt gemacht. Wie eine zusätzliche Steuer eine angeblich drohende Energienotlage beseitigen soll, ist nicht nur mir ein Rätsel. Man könnte meinen, die künstliche Verknappung von Energie wird herbeigeführt, um Deutschlands Deindustrialisierung voranzutreiben.“</p>



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</div>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Einwanderungsland oder Auswanderungsland – Eine Frage der Perspektive</strong></h3>



<p>Nach den Rekordeinwanderungsjahren seit 2015 möchte die Ampelregierung nun die Einbürgerung erleichtern. Sämtliche Hürden, von den Sprachkenntnissen bis zu den Fristen, werden aufgeweicht. Sogar die doppelte Staatsbürgerschaft wird von der Koalition beworben. Zuwanderer können ihren vorherigen Pass behalten, statt dass ein klares Bekenntnis zu Deutschland erwartet wird. Insgesamt ergibt sich daraus eine deutliche Abwertung des deutschen Passes, die so schnell nicht rückgängig gemacht werden könnte. Die aktuellen Pläne haben das Potenzial die deutsche Gesellschaft langfristig und nachhaltig zu verändern.</p>



<p>Die AfD-Fraktion kritisiert vor allem die fehlenden Anreize für Fachkräfte, sich für den Standort Deutschland zu entscheiden. Der Fachkräftemangel ist eigentlich der Vorwand, den die Ampelparteien genau wie in der Vergangenheit die CDU für die unkontrollierte Zuwanderung nutzen. Alle Zahlen weisen jedoch darauf hin, dass die Migration von Fachkräften nach Deutschland ausbleibt. Ganz im Gegenteil, wandern Fachkräfte eher aus Deutschland aus. Diese Entwicklung zu bekämpfen, ist jedoch kein erklärtes Ziel unserer Regierung.</p>



<p>Jörn König meint: „Obwohl ein Großteil, der seit 2015 eingewanderten Migranten nach inzwischen sieben Jahren noch keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, sollen diese nun leichter an die deutsche Staatsbürgerschaft herankommen. Die Folgen sind absehbar: steigende Sozialabgaben für die immer weiter schrumpfende Erwerbsbevölkerung. Profiteur davon sind ausschließlich die linksgrünen Parteien, die sich davon eine schnell wachsende Wählerbasis erhoffen können. Nun muss man sich fragen, wie lange der Sozialstaat diese Last noch tragen kann, bis er zerbricht.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Drucksachen der AfD-Fraktion</h3>



<p>Die Drucksachen findet ihr wie gewohnt in der PDF-Datei.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-f2f9792f-f55e-477b-b413-c5fab8c1bde6" href="https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/12/Koenigs-Brief-Nr.-82-vom-03.12.2022.pdf">Koenigs-Brief-Nr.-82-vom-03.12.2022</a><a href="https://joernkoenig.de/wp-content/uploads/2022/12/Koenigs-Brief-Nr.-82-vom-03.12.2022.pdf" class="wp-block-file__button" download aria-describedby="wp-block-file--media-f2f9792f-f55e-477b-b413-c5fab8c1bde6">Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin auf den Weg bringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn König]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 12:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Jörn König]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Antragder Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujok und der Fraktion der AfD Der Bundestag wolle beschließen: I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Olympische Spiele sind das größte universale und bis auf wenige Ausnahmen in der jüngsten Vergangenheit auch großartigste Sportereignis weltweit. Deutschland hat seit 1972, den Sommerspielen in München, keine Olympischen Spiele&#8230;&#160;<a href="https://joernkoenig.de/deutsche-bewerbung-fuer-die-ausrichtung-der-olympischen-sommerspiele-zum-naechstmoeglichen-termin-auf-den-weg-bringen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Deutsche Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin auf den Weg bringen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Antrag</strong><br><strong>der Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujok und der Fraktion der AfD</strong></h3>



<p>Der Bundestag wolle beschließen:</p>



<p>I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:</p>



<p>Olympische Spiele sind das größte universale und bis auf wenige Ausnahmen in der jüngsten Vergangenheit auch großartigste Sportereignis weltweit. Deutschland hat seit 1972, den Sommerspielen in München, keine Olympischen Spiele mehr ausgerichtet. München hat in diesem Jahr, u.a. mit den „European Championships“, der Austragung von neun Europameisterschaften innerhalb von elf Tagen – zu einem großen Teil in den Sportstätten von 1972, „50 Jahre Olympische Spiele München 1972“ gefeiert. Keine der großen Sportnationen und der großen Wirtschaftsnationen war so lange, inzwischen wie geschrieben 50 Jahre, nicht mehr Ausrichter von Olympischen Spielen.</p>



<p>In allen G7-Staaten, außer in Deutschland, fanden seitdem, teilweise mehrfach Olympische Spiele statt bzw. wurden für die nächsten Jahre Olympische Spiele vergeben: Großbritannien (2012 London), je zweimal Frankreich (1992 Albertville, 2024 Paris), Italien (2006 Turin, 2026 Mailand) und Japan (1998 Nagano, 2021 Tokyo), Kanada dreimal (1976 Montreal, 1988 Calgary, 2010 Vancouver) und die USA gleich fünfmal (1980 Lake Placid, 1984 Los Angeles, 1996 Atlanta, 2002 Salt Lake City, 2028 Los Angeles) waren Gastgeber oder werden Gastgeber sein.</p>



<p>Dazu kommen Sportnationen, die zu einem erheblichen Anteil mit Sport Politik machen, wie Russland bzw. die Sowjetunion (1980 Moskau, 2014 Sotschi), China (Peking 2008 Sommer, 2022 Winter), aber auch kleinere Wintersportnationen wie Österreich (1976 Innsbruck) und Norwegen (1994 Lillehammer) und weitere große außereuropäische Wirtschaftsnationen wie Australien (2000 Sydney, 2032 Brisbane) und Korea (1988 Seoul, 2018 PyeongChang).</p>



<p>Seit den Spielen 1972 in München hat sich Deutschland sechsmal um die Ausrichtung Olympischer Spiele beworben, dreimal um Sommerspiele, dreimal um Winterspiele. Aus den unterschiedlichsten Gründen war keine dieser Bewerbungen erfolgreich.</p>



<p>1986 war Berchtesgaden mit der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 1992 in einem Feld von insgesamt sieben Bewerberstädten chancenlos. Berlin scheiterte 1993 aufgrund schlechter Vorbereitung, organisatorischer Pannen und massiver Proteste gegen die Bewerbung in der Stadt mit der Bewerbung für die Sommerspiele 2000. Leipzig, das sich um die Sommerspiele 2012 bewerben wollte, wurde bei der Vorauswahl durch das IOC als angeblich zu klein befunden.</p>



<p>München bewarb sich zum ersten Mal 2011 um die Ausrichtung von Winterspielen für 2018. Mit seiner erstklassigen Bewerbung war die bayerische Landeshauptstadt aber gegen PyeongChang (Korea) unterlegen, dass sich 2011 bereits zum dritten Mal in Folge beworben hatte und bei den ersten beiden Bewerbungen stets nur knapp unterlegen war.</p>



<p>Eine beabsichtigte Bewerbung von Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 scheiterte an einem Volksentscheid, bei dem eine Bewerbung mit 51,6 Prozent abgelehnt wurde. Auch die beabsichtigte neue Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2022 wurde durch den knapp negativen Ausgang von Bürgerentscheiden in den vier Regionen Bayerns, in denen die Spiele ausgetragen werden sollten, gestoppt. Grund dafür waren vermutlich vor allem zum Zeitpunkt der Bürgerbefragung noch nicht geklärte organisatorische Details, auch die zu späte Einbindung der Bevölkerung, inklusive deren Vorbereitung auf den Bürgerentscheid, und auch das in der Bevölkerung schwer angeschlagene Image des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).&nbsp;</p>



<p>Im Zuge der Vorbereitung und der Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 im Großraum Peking war die Kritik an der Vergabe der Olympischen Spiele an Peking durch das Internationale Olympische Komitee und am Ausrichterland China so laut geworden wie nie zuvor.</p>



<p>In den Jahren zuvor hatte es bereits mehrfach Kritik an der Vergabe von Olympischen Spielen durch das Internationale Olympische Komitee gegeben, u.a. wegen der Vergabe an diktatorisch und autokratisch geführte Staaten, parallel dazu, kaum mehr zu vertretender Kosten für den Bau neuer Sportstätten und, daraus oft folgend, mangelnder Nachnutzung und Nachhaltigkeit &#8211; oder teilweise einer Kombination dieser Sachverhalte. Dies betraf vor allem die Sommerspiele 2008 in Peking und 2016 in Rio de Janeiro, sowie die Winterspiele 2014 in Sotschi und 2022 erneut in Peking.</p>



<p>Im Fall der Winterspiele 2022 in Peking war die Kritik aber so heftig wie nie zuvor. Das so in die Kritik geratene IOC verteidigte sich in diesem Fall unter anderem auch mit dem Hinweis, dass sich nur Peking und Almaty (Kasachstan) zur Wahl gestellt und sich andere Kandidaten wie München, Oslo und Stockholm zurückgezogen hätten. Daraus entstand der Slogan: Wer nicht Teil der Lösung (sprich Bewerber) ist, ist auch ein Teil des Problems – keinen anderen Austragungsort finden zu können. Daraus ergab sich die indirekte Aufforderung an demokratische Staaten, die auch die sport-infrastrukturellen Voraussetzungen dafür haben, sich um die Ausrichtung von Olympischen Spielen zu bewerben.</p>



<p>II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung daher auf,</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>dafür Sorge zu tragen, dass das für den Sport zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin vorbereitet, eine solche Bewerbung anstrebt und unverzüglich die Future Host Summer Commission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) darüber informiert, dass Deutschland mit einer noch zu benennenden Bewerberstadt die Ausrichtung der Olympischen Sommerspielezum nächstmöglichen Termin anstrebt.&nbsp;</li>



<li>das für den Sport zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) solle gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einen Auswahl- bzw. Bewerbungsprozess starten, dessen Ergebnis die Auswahl einer geeignete Bewerberstadt ist, mit der Deutschland die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin anstrebt.</li>



<li>das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) aufzufordern, gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) dafür zu sorgen, dass sich Deutschland für den Fall des Scheiterns einer Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin mit der ausgewählten Bewerberstadt kontinuierlich weiter für die folgenden Olympischen Sommerspiele bewerben wird.</li>
</ol>



<p>Berlin, den 01.09.2022</p>



<p><strong>Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Begründung</h4>



<p>Deutschland hatte ursprünglich die Absicht, sich schon um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2032 zu bewerben.</p>



<p>Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter Führung des sich selbst als Weltbürgers sehenden Thomas Bach änderte aber, ohne das entsprechend deutlich zu kommunizieren, das Vergabeverfahren und vergab die Olympischen Sommerspiele 2032 völlig überraschend bereits im Jahr 2021, also elf Jahre vor dem Termin der Spiele, an Brisbane in Australien, wo Bachs enger Freund, Wahlhelfer und IOC-Vizepräsident John Coates NOK-Präsident ist.&nbsp;</p>



<p>Üblich war es bis dahin, dass Olympische Spiele sieben Jahre vor dem Termin der Spiele vergeben werden. IOC-Präsident Bach fiel mit der überraschend frühen Vergabe der Spiele an Brisbane der beabsichtigten Bewerbung Deutschlands in den Rücken und düpierte damit auch andere Kandidaten, die eine Bewerbung für 2032 ins Auge gefasst hatten und von einer Vergabe der Spiele erst im Jahr 2025 ausgegangen waren.&nbsp;</p>



<p>Nach den neuen Abläufen im IOC muss davon ausgegangen werden, dass die Vergabe der Olympischen Spiele zum nächstmöglichen Termin möglicherweise schon im Jahr 2025, spätestens aber 2029 erfolgen wird. Dann wird Thomas Bach nicht mehr IOC-Präsident sein, da er 2025 kein weiteres Mal für ein Amt im IOC kandidieren darf. Möglich ist allerdings, dass das IOC-Exekutivkomitee bereits in der letzten Phase der Amtszeit von Thomas Bach eine Richtung für die Vergabe der Spiele zum nächstmöglichen Termin vorgibt.</p>



<p>Ebenso wird die vom IOC-Präsidenten und dem -Exekutivkomitee neu geschaffene Future Host Commission, von der es eine für Sommer- und eine für Winterspiele gibt, schon in den nächsten Jahren Gespräche mit Interessenten an der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin führen und möglicherweise schon früh eine Empfehlung abgeben, an die sich das von Thomas Bach beherrschte Exekutivkomitee und später zum offiziellen Abnicken auch die IOC-Vollversammlung halten wird.</p>



<p>Nach der frühzeitigen Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2032 hatten das IOC und die Future Host Commission Kritik an dem erstmals so vorgenommenen Vergabeverfahren mit der Behauptung abgewehrt, dass andere Bewerber, insbesondere Deutschland, ihr Interesse an der Ausrichtung der Spiele angeblich nicht eindeutig genug bekundet hätten.&nbsp;</p>



<p>Aus diesem Grund ist es dringend notwendig, dass Deutschland beim IOC und bei der Future Host Summer Commission schnellstmöglich klar und eindeutig sein Interesse an der Ausrichtung der Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin bekundet und das ebenso zügig entschieden wird, mit welcher Stadt Deutschland in die Bewerbung um die Spiele geht.</p>



<p>Deutschland hat bereits heute Städte bzw. Regionen, die hervorragend geeignet sind, Olympische Sommerspiele ohne großen Bau-Gigantismus auszurichten.</p>



<p>Wenn das IOC diesem Gigantismus, nach entsprechender Kritik nach den letzten Vergaben Olympischer Spiele, unter anderem an Rio de Janeiro oder Peking, tatsächlich abschwören will, dann fielen unter denen, die bereits ihr Interesse an der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2036 bekundet haben, u.a. Bewerber wie Ägypten mit seiner geplanten neuen Hauptstadt östlich von Kairo, Doha in Katar, zusätzlich schon aufgrund der klimatischen Bedingungen dort, Ahmedabad in Indien oder Jakarta in Indonesien schon von vornherein aus der Bewerbergruppe heraus.</p>



<p>Andere Interessenten wie London, Montreal, Mexico-Stadt oder Turin haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits Olympische Spiele ausgerichtet.</p>



<p>In Deutschland hatten für 2032 vor allem zwei Bewerber ihr Interesse an der Ausrichtung der Olympischen Spiele bekundet.</p>



<p>Das eine ist das von Sportmanager Michael Mronz initiierte privatwirtschaftliche Projekt Rhein-Ruhr-City. Dieses sieht Olympische Spiele weit über Nordrhein-Westfalen verteilt, in weitgehend vorhandenen Sportstätten von Hamm bis nach Aachen und von Gelsenkirchen bis nach Bonn vor.</p>



<p>Eine derart weite Verteilung der Sportstätten ist nach der Agenda 2020 des IOC zwar möglich. Sie zerstört aber den Charakter von Olympischen Spielen, da eine solche Zersplitterung zu 30 oder 40 einzelnen Weltmeisterschaften führen würden und das, was Olympische Spiele einmal waren, ein gemeinsames Fest aller Sportarten und Sportler, nur noch im Fernsehen stattfinden würde.</p>



<p>Dennoch ist Nordrhein-Westfalen ein geeigneter Platz für Olympische Spiele, allerdings auf ein wesentlich kleineres Gebiet begrenzt. Die Landeshauptstadt Düsseldorf, insbesondere mit der Messe und angrenzenden Sportanlagen im Norden der Stadt, Essen mit der Messe im Südwesten und Duisburg mit dem Sportpark Wedau könnten ein Dreieck bilden, in dem bei geringen Entfernungen und mit wenigen Ausnahmen fast alle Sportarten ausgetragen werden könnten.&nbsp;</p>



<p>Die zweite deutsche Stadt, die nach wie vor ihr Interesse an der Ausrichtung von Olympischen Sommerspielen bekundet, ist die mit ihrer Bewerbung für die Spiele 2000 gescheiterte Hauptstadt Berlin. Auch in Berlin sind bereits viele Sportstätten vorhanden, die für die Ausrichtung der Wettkämpfe bei Olympischen Spielen geeignet sind. Ein Problem könnte hier die politische Stimmung mit Bezug auf Olympische Spiele in der Bevölkerung sein. Wie schon bei der Bewerbung für die Spiele im Jahr 2000 ist in der Hauptstadt mit einer größeren Anti-Olympia-Bewegung zu rechnen.</p>



<p>Auch andere Städte wie Hamburg oder Frankfurt kämen in Frage, wobei in diesen Städten wesentliche größere Investitionen in die Sport-Infrastruktur notwendig wären.</p>



<p>Auch beim Scheitern einer Bewerbung für die Ausrichtung der Sommerspiele zum nächstmöglichen Termin sollte sich Deutschland mit der ausgewählten Bewerberstadt kontinuierlich weiter für die folgenden Olympischen Sommerspiele bewerben. Einer der im Juni 2019 beschlossenen Kernpunkte des IOC für den Bewerbungsprozess um Olympische Spiele ist das „dauerhafte Interesse an der Ausrichtung Olympischer Veranstaltungen bei Städten/Regionen/Ländern und den Nationalen Olympischen Komitees (NOK)“. Dieses dauerhafte Interesse könnte mit der Interessenbekundung für 2032 und einer Bewerbung zum nächstmöglichen Termin und ggf. darüber hinaus deutlich demonstriert werden. Deutschland hat auf alle Fälle beste Voraussetzungen, Olympische Sommerspiele auszurichten.</p>



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			</item>
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		<title>Deutsche Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 auf den Weg bringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn König]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 11:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Jörn König]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Antragder Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujok und der Fraktion der AfD I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Olympische Spiele sind das größte universale und bis auf wenige Ausnahmen in der jüngsten Vergangenheit auch großartigste Sportereignis weltweit. Deutschland hat seit 1972, den Sommerspielen in München, keine Olympischen Spiele mehr ausgerichtet. Keine der&#8230;&#160;<a href="https://joernkoenig.de/deutsche-bewerbung-fuer-die-ausrichtung-der-olympischen-winterspiele-2030-auf-den-weg-bringen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Deutsche Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 auf den Weg bringen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Antrag</strong><br><strong>der Abgeordneten Jörn König, Klaus Stöber, Andreas Bleck, Edgar Naujok und der Fraktion der AfD</strong></p>



<p>I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:</p>



<p>Olympische Spiele sind das größte universale und bis auf wenige Ausnahmen in der jüngsten Vergangenheit auch großartigste Sportereignis weltweit. Deutschland hat seit 1972, den Sommerspielen in München, keine Olympischen Spiele mehr ausgerichtet. Keine der großen Sportnationen und der großen Wirtschaftsnationen war so lange, inzwischen sind das 50 Jahre, nicht mehr Ausrichter von Olympischen Spielen.</p>



<p>In allen G7-Staaten, außer in Deutschland, fanden seitdem, teilweise mehrfach Olympische Spiele statt bzw. wurden für die nächsten Jahre Olympische Spiele vergeben: Großbritannien (2012 London), je zweimal Frankreich (1992 Albertville, 2024 Paris), Italien (2006 Turin, 2026 Mailand) und Japan (1998 Nagano, 2021 Tokyo), Kanada dreimal (1976 Montreal, 1988 Calgary, 2010 Vancouver) und die USA gleich fünfmal (1980 Lake Placid, 1984 Los Angeles, 1996 Atlanta, 2002 Salt Lake City, 2028 Los Angeles) waren Gastgeber oder werden Gastgeber sein.</p>



<p>Dazu kommen Sportnationen, die teilweise auch mit Sport Politik machen, wie Russland bzw. die Sowjetunion (1980 Moskau, 2014 Sotschi), China (Peking 2008 Sommer, 2022 Winter), auch kleinere Wintersportnationen wie Österreich (1976 Innsbruck) und Norwegen (1994 Lillehammer) und weitere große außereuropäische Wirtschaftsnationen wie Australien (2000 Sydney, 2032 Brisbane) und Korea (1988 Seoul, 2018 PyeongChang).</p>



<p>Seit den Spielen 1972 in München hat sich Deutschland sechsmal um die Ausrichtung Olympischer Spiele beworben. Aus den unterschiedlichsten Gründen war keine dieser Bewerbungen erfolgreich. 1986 war Berchtesgaden mit der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 1992 in einem Feld von insgesamt sieben Bewerberstädten chancenlos.&nbsp;</p>



<p>Berlin scheiterte 1993 unter anderem aufgrund schlechter Vorbereitung, organisatorischer Pannen und massiver Proteste gegen die Bewerbung in der Stadt mit der Bewerbung für die Sommerspiele 2000. Leipzig, das sich um die Sommerspiele 2012 bewerben wollte, wurde bei der Vorauswahl durch das IOC als angeblich zu klein befunden.</p>



<p>München bewarb sich zum ersten Mal 2011 um die Ausrichtung von Winterspielen für 2018. Mit seiner erstklassigen Bewerbung war die bayerische Landeshauptstadt aber gegen PyeongChang (Korea) unterlegen, dass sich 2011 bereits zum dritten Mal in Folge beworben hatte und bei den ersten beiden Bewerbungen stets nur knapp unterlegen war.</p>



<p>Eine beabsichtigte zweite Bewerbung durch München wurde durch erstmals in solch einem Prozess durchgeführte Bürgerentscheide verhindert, in denen sich in den vier für die Spiele vorgesehenen Regionen jeweils Mehrheiten zwischen 51 und knapp 60 Prozent gegen eine Bewerbung aussprachen. Gleiches trifft auf eine geplante Bewerbung Hamburgs für die Sommerspiele 2024 zu, die bei einem Volksentscheid mit 51,6 Prozent abgelehnt wurde.</p>



<p>Grund für den knapp negativen Ausgang der Bürgerentscheide in den vier Regionen Bayerns waren vermutlich vor allem zum Zeitpunkt der Bürgerbefragung noch nicht geklärte organisatorische Fragen, auch die zu späte Einbindung der Bevölkerung, inklusive deren Vorbereitung auf den Bürgerentscheid und auch das in der Bevölkerung schwer angeschlagene Image des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).</p>



<p>Dabei hätte gerade die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 große Chancen auf einen Erfolg gehabt. Zum einen hätte München mit der zweiten Bewerbung in Folge kontinuierliches Interesse an der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele bekundet. Zum anderen standen in der finalen Bewerbersituation für die Winterspiele 2022 am Ende nur noch Peking und Almaty (Kazachstan) zur Wahl. Aufgrund der vielfältigen Kritik an diesen beiden verbliebenen Bewerbern, wären die Chancen sehr groß gewesen, dass München bei einer offiziellen Bewerbung den Zuschlag für die Winterspiele 2022 bekommen hätte.</p>



<p>Im Zuge der Vorbereitung und der Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 im Großraum Peking wurde die Kritik an der Vergabe der Olympischen Spiele an Peking und am Ausrichterland China immer lauter. Das so heftig wie nie zuvor in die Kritik geratene IOC verteidigte sich unter anderem auch mit dem Hinweis, dass sich nur Peking und Almaty zur Wahl gestellt und sich andere Kandidaten wie München, Oslo und Stockholm zurückgezogen hätten. Daraus entstand der Slogan: Wer nicht Teil der Lösung (sprich Bewerber) ist, ist auch ein Teil des Problems – keinen anderen Austragungsort finden zu können.</p>



<p>Daraus ergab sich die indirekte Aufforderung an demokratische Staaten, sich um die Ausrichtung von Olympischen Spielen zu bewerben. München hat mit den umfangreichen Vorbereitungen und Planungen für die Bewerbung für 2018 und die geplante Bewerbung für 2022 bereits umfangreiche Vorarbeiten für die Organisation von Olympischen Spielen und für eine Bewerbung um Olympische Spiele geleistet, auf die zurückgegriffen werden kann und auf die weitere Planungen aufgebaut und verbessert werden können.</p>



<p>II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung daher auf,</p>



<p>das für den Sport zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) anzuweisen, gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Bewerberstadt München, auf der Grundlage und unter Nutzung der Vorarbeiten und der Erkenntnisse der Bewerbungen für die Winterspiele 2018 und 2022 die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2030 mit der Bewerberstadt München vorzubereiten, eine solche Bewerbung anzustreben und darüber unverzüglich die Future Host Winter Commission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu informieren.</p>



<p>Berlin, den 05.04.2022</p>



<p><strong>Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Begründung</h4>



<p>München ist die einzige Stadt in Deutschland, die für eine Bewerbung um Olympische Winterspiele in Frage kommt. Während die Olympischen Sommerspiele 2032 bereits vergeben sind, ist die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2030 noch offen. Das zeigt, dass das IOC unter den Interessenten offenbar noch keinen favorisierten Kandidaten ausgemacht hat. Die Vergabe der Winterspiele 2030 wird vermutlich auf der 140. Sitzung des IOC im Sommer 2023 in Mumbai in Indien erfolgen.</p>



<p>Unter den bislang offiziellen Bewerbern und den weiteren Interessenten, die eine Bewerbung angedacht haben, sind außer vier Städten, die bereits Olympische Winterspiele ausgerichtet haben (Salt Lake City, Sapporo, Vancouver, Lillehammer (Interessenbekundung)) kaum aussichtsreiche Bewerbungen, die mit weit auseinanderliegenden Wettkampfstätten planen. Barcelona, zusammen mit Andorra und Albertville (Frankreich – über 700 Kilometer entfernt), Quebec mit Vancouver (knapp 5.000 Kilometer entfernt), Buenos Aires mit einem 3000 km entfernten Skigebiet und eine gemeinsame Bewerbung von Polen, der Ukraine und Litauen.</p>



<p>Die Vergabe an eine Stadt, die bereits Olympische Winterspiele ausgerichtet hat, käme einem sinnvollen Vorschlag nach, Olympische Winterspiele im Rotationsverfahren an drei oder vier Städte in Europa, Nordamerika und Asien zu vergeben. Damit sollte eine bessere Nachhaltigkeit erreicht werden. Außerdem sollte damit verhindert werden, dass viel Geld für die gerade für Olympische Winterspiele teuren Sportanlagen (Schanzen, Bob- und Rodelbahn) ausgegeben wird, die nach den Spielen kaum noch genutzt werden.</p>



<p>Dieser Vorschlag wurde dem IOC im Zuge des Prozesses „Agenda 2020“ gemacht, vom IOC allerdings nicht in die „Agenda 2020“ aufgenommen – damit vom IOC praktisch abgelehnt. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Peking 2022 kam dieser Vorschlag aufgrund der generellen Diskussion um die Vergabe der Spiele an China und insbesondere wegen der Landschaftszerstörung und der immensen Summen für den Bau von Sportstätten im erweiterten Großraum Peking von mehreren Seiten erneut auf, bis hin zu dem Vorschlag, Olympische Winterspiele in Zukunft an nur noch einem festen Ort auszutragen. Das IOC hat diese Diskussion erneut nicht aufgegriffen, will diesen guten und sinnvollen Vorschlägen offenbar nicht folgen.</p>



<p>Der Großraum München bietet den Vorteil, dass ein großer Teil der benötigten Olympiaanlagen bereits vorhanden ist. Zusätzlich ist durch die Bewerbung für 2018 und die geplante Bewerbung für 2022 und den daraus vorliegenden Materialien und Planungen ein großer Vorlauf im Bewerbungsprozess vorhanden. Die letzten strittigen Punkte aus der geplanten Bewerbung für 2022 können mit Lösungen vor Ort beseitigt werden. Außerdem gibt es dafür inzwischen auch Ausweichmöglichkeiten.</p>



<p>Die Bevölkerung kann und muss vor einem Bürgerentscheid besser eingebunden werden als das 2013 der Fall war. Aufgrund der veränderten Grundstimmung und der Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen der Sportstrukturen in München ist bei guter Vorbereitung mit einem positiven Ausgang von neuen Bürgerentscheiden zu rechnen.</p>



<p>Sollte es trotzdem erneut eine Ablehnung in den Regionen Garmisch-Partenkirchen (Skisprung und Ski nordisch und alpin), im Landkreis Traunstein (Biathlon, Eisschnelllauf, möglicherweise Langlauf) und / oder im Landkreis Berchtesgadener Land (Bob, Rodeln, Skeleton) geben, bestehen durch die neuen, gelockerten Vorgaben des IOC Ausweichmöglichkeiten, z.B. mit parallelen Planungen mit dem bereits angedachten Modell der Kooperation mit Thüringen (Oberhof, rund 350 Kilometer entfernt), wo fast alle notwendigen Anlagen für diese Sportarten vorhanden sind, oder auch einer Kooperation mit Seefeld (Österreich), 30 Minuten von Garmisch Partenkirchen und 126 Kilometer (90 Minuten) vom Münchner Olympiapark entfernt,</p>



<p>Selbst mit diesen Ausweichmöglichkeiten wären das deutlich kürzere Entfernungen als bei den bereits an Mailand und Cortina vergebenen nächsten Olympischen Winterspielen 2026, wo zwischen den Austragungsstätten bis zu fünf Stunden Fahrzeit mit dem Auto und bis zu acht Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln notwendig sind. Eindeutig favorisiert und angestrebt werden sollte aber eine Bewerbung mit den in den bisherigen Bewerbungen vorgesehenen Anlagen in Bayern, die erste Wahl für eine mögliche Bewerbung bleiben sollten. Sollte eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 scheitern, sind auf der gleichen Grundlage mit der Stadt München eine kontinuierliche Bewerbung für die Winterspiele 2034 und ggf. folgende vorzunehmen.</p>



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